The K77 Jam
every Wednesday for 30 years
Doors open: 8:15 pm
Jam starts: 8:30 pm
Jam ends: around 11 pm
Hosted by some of Berlin’s most experienced contact improvisation teachers. There is no official warm-up. The hosts offer subtle guidance and input as needed in order to create a safe space that can unfold freely through each person’s participation.
Our current hosting team includes:
A CI jam is an open space in which everyone is welcome. Please pay attention to your own safety and limitations in order to keep yourself, as well as others, safe. It is also important that our actions do not limit the freedom and safety of others in the space. Even if you have been to many jams, please take a moment to read our jam guidelines, inspired by Martin Keogh.
The K77 Jam was the city’s second jam and for many years was the hub for CI in Berlin. The jam was started by members of the K77 house community and project, who also built the studio together, including its beloved wood-sprung floor. Like contact improvisation itself, the early jams were extremely energetic and lively. They were also very full, and the jam required constant awareness and attention. Nonetheless, for many years there was no official host. The numerous regulars stood firmly by its “free” format — no warm-up, no guidance, and no music.
Since the mid-2010s, Berlin has been home to many jams. Recently, this number has increased again, with at least two jams taking place on most days. K77, like most jams, has attempted to adapt to waves of social change — gentrification, changing demographics, corona, changing needs and wishes within the community, etc. For several years, hosts led a pre-jam class or warm-up. At this time, we feel it is best, in response to the wishes and needs of the CI community, to begin jamming shortly after the doors open. Our experienced hosts continue to hold the space in a mindful and supportive way without an official warm-up, while nonetheless remaining free to respond to each unique jam as needed. We aim to create an open and safe space that is enjoyable for everyone.
Here is a simpler version for non-English readers, while keeping the spirit and beauty of the original:
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Contact Improvisation Jam Guidelines*
* a simplified version of Martin Keogh’s “Charter of Consent” for all English speakers, including non-native speakers
* Every person controls their own body.
* Nobody must move, touch, or connect with anyone.
* Consent is not only one “yes.”
It can change at any moment, even during the dance.
We pay attention and respect this.
* Being strong, skilled, or confident does not give anyone power over others.
Everyone is equal in the dance.
* Saying “no” is okay.
* Stopping is also communication.
* Leaving a dance is not failure.
It is honest and should be respected.
* We know we can make mistakes.
Sometimes we miss signals or move too quickly.
When this happens, we try to repair, learn, and do better.
* Injuries can happen.
We do not ignore risk.
We dance with care, awareness, and choice.
* Every body carries personal history.
Some histories include pain, some include healing.
We move gently and respectfully with each other.
* Consent is not only between two people.
It is also how the community supports and cares for everyone.
* Contact Improvisation is not always safe.
* Contact Improvisation is not always connection.
We create safety together through constant care and attention.
* We dance with awareness of both joy and difficulty,
always returning to feeling, awareness, and the dance itself.
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Die K77 Jam
jeden Mittwoch seit 30 Jahren
Einlass: 20:15 Uhr
Beginn der Jam: 20:30 Uhr
Ende der Jam: gegen 23 Uhr
Die Jam wird von einigen der erfahrensten CI-Lehrer*innen Berlins begleitet. Es gibt kein offizielles Warm-up. Die Hosts geben bei Bedarf behutsame Impulse und Unterstützung, um einen sicheren Raum zu schaffen, der sich durch die Teilnahme aller frei entfalten kann.
Zu unserem aktuellen Hosting-Team gehören: Keya Richter,
Eine CI-Jam ist ein offener Raum, in dem alle willkommen sind. Bitte achte auf deine eigene Sicherheit und deine Grenzen, damit sowohl du selbst als auch andere sicher bleiben. Ebenso wichtig ist es, dass unser Verhalten die Freiheit und Sicherheit anderer im Raum nicht einschränkt. Auch wenn du bereits viele Jams besucht hast, nimm dir bitte einen Moment Zeit, unsere Jam-Richtlinien zu lesen, die von Martin Keogh inspiriert sind.
Die K77 Jam war der zweite Jam der Stadt und über viele Jahre hinweg das Zentrum der CI-Szene in Berlin. Der Jam wurde von Mitgliedern der K77-Hausgemeinschaft und des Projekts ins Leben gerufen, die gemeinsam auch das Studio mit seinem beliebten schwingenden Holzboden gebaut haben. Wie Contact Improvisation selbst waren die frühen Jams äußerst energiegeladen und lebendig. Gleichzeitig waren sie oft sehr voll, sodass der Jam ständige Aufmerksamkeit und Wachsamkeit erforderte. Trotzdem gab es über viele Jahre hinweg keine offiziellen Hosts. Die zahlreichen Stammgäste hielten bewusst an der „freien“ Form fest — ohne Warm-up, ohne Anleitung und ohne Musik.
Seit Mitte der 2010er Jahre gibt es in Berlin viele CI-Jams. In letzter Zeit ist ihre Zahl erneut gestiegen, sodass an den meisten Tagen mindestens zwei Jams stattfinden. Wie viele andere Jams versucht auch K77, sich an gesellschaftliche Veränderungen anzupassen — Gentrifizierung, veränderte Demografie, Corona, neue Bedürfnisse und Wünsche innerhalb der Community usw. Über mehrere Jahre hinweg boten die Hosts vor dem Jam einen Kurs oder ein Warm-up an. Zurzeit erscheint es uns jedoch im Sinne der Wünsche und Bedürfnisse der CI-Community am besten, kurz nach Öffnung der Türen direkt mit dem Jam zu beginnen. Unsere erfahrenen Hosts halten den Raum weiterhin achtsam und unterstützend, auch ohne offizielles Warm-up, und bleiben zugleich frei, auf die Besonderheiten jedes einzelnen Jams einzugehen. Unser Ziel ist es, einen offenen und sicheren Raum zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen können.
** eine vereinfachte Version von Martin Keoghs „Charter of Consent“ für alle Englischsprechenden, auch für Menschen, deren Muttersprache nicht Englisch ist*
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Contact Improvisation Jam – Leitfaden
*Vereinfachte deutsche Version vom Martín Keoghs „Charter of Consent“
* Jeder Mensch bestimmt selbst über den eigenen Körper.
* Niemand muss sich bewegen, berühren oder mit anderen in Kontakt gehen.
* Zustimmung ist nicht nur ein einmaliges „Ja“.
Sie kann sich jederzeit ändern, sogar während des Tanzes.
Wir achten darauf und respektieren das.
* Stärke, Können oder Ausstrahlung geben niemandem Macht über andere.
Im Tanz sind alle gleich.
* „Nein“ zu sagen ist in Ordnung.
* Auch anzuhalten ist eine Form der Kommunikation.
* Einen Tanz zu verlassen ist kein Scheitern.
Es ist ehrlich und verdient Respekt.
* Wir wissen, dass wir Fehler machen können.
Manchmal übersehen wir Signale oder bewegen uns zu schnell.
Wenn das passiert, versuchen wir zuzuhören, daraus zu lernen und es besser zu machen.
* Verletzungen können passieren.
Wir ignorieren Risiken nicht.
Wir tanzen mit Achtsamkeit, Fürsorge und freier Entscheidung.
* Jeder Körper trägt persönliche Erfahrungen in sich.
Manche Erfahrungen beinhalten Schmerz, andere Heilung.
Deshalb bewegen wir uns achtsam und respektvoll miteinander.
* Zustimmung betrifft nicht nur zwei Menschen.
Auch die Gemeinschaft trägt Verantwortung füreinander und unterstützt sich gegenseitig.
* Contact Improvisation ist nicht immer sicher.
* Contact Improvisation bedeutet nicht immer Verbindung.
Sicherheit entsteht durch gemeinsame Aufmerksamkeit und Fürsorge.
* Wir tanzen mit Bewusstsein für Freude und Schwierigkeit
und kehren immer wieder zurück zur Wahrnehmung, zur Aufmerksamkeit und zum Tanz selbst.